Der Wächter für Proxmox: Atlas Watch

Überwachung auf Proxmox wird meist zu einem eigenen Projekt: Grafana installieren, InfluxDB füttern, die Dashboards von Hand bauen. Das Ergebnis sieht gut aus, aber die Pflege wird zur Daueraufgabe. Atlas Watch geht einen anderen Weg: Überwachung ist bereits in das Cockpit eingebaut, das ohnehin verwaltet wird. Prüfungen laufen von selbst, und wenn etwas schiefgeht, kommt eine Meldung, kein separater Stack zum Einrichten.

Warum ein separater Überwachungs-Stack oft überflüssig ist

Die Kette aus Grafana + InfluxDB + Exporter ist mächtig, aber die Einrichtung, das Aktualisieren und die Pflege der Dashboards sind eine eigene Last. Im Homelab richtet man das meist einmal ein, dann veraltet es.

Wenn die Überwachung in einem separaten Tab lebt, liegt zwischen dem Erkennen eines Problems und dem Beheben ein Werkzeugwechsel. Die Warnung ist an einem Ort, die Lösung an einem anderen.

Am schlimmsten ist ein stiller Ausfall: ein Backup schlägt über Nacht fehl, ein Pool läuft voll, ein Dienst gerät in eine Neustartschleife, und weil niemand hinsieht, zeigt es sich nicht bei Tageslicht, sondern erst, wenn es zu spät ist.

Was Atlas Watch tut

Es hat stets den Puls des Hosts im Blick und bringt, was zählt:

Geplante Zustandsprüfungen

Ein fertiger Katalog an Prüfungen läuft in festgelegten Intervallen: Datenträgerzustand, Pool-Status, Dienste, Kapazität und mehr, ohne jede Einrichtung.

Sofortige E-Mail bei kritischen Befunden

Wenn eine Prüfung kritisch wird, trifft sofort eine E-Mail ein, mit einem intelligenten Cooldown, damit Wiederholungen das Postfach nicht überfluten.

Benachrichtigungszentrale

Jeder Befund sammelt sich an einem Ort; jede Warnung zeigt, wo sie auf einer echten Mini-Topologie liegt, nicht als abstrakte Zeile.

Tägliche Zusammenfassung

Nicht-kritische Punkte sammeln sich zu einer Zusammenfassung: keine E-Mail für jede Kleinigkeit, das Bild des Tages auf einen Blick.

Flexible Zustellung

E-Mail kann lokal direkt versendet werden oder über einen eigenen SMTP-Server gehen; der beste Weg wird für das jeweilige Setup gewählt.

Eigene Regeln

Über den fertigen Katalog hinaus lassen sich eigene Schwellenwerte und Regeln definieren; Watch überwacht genau das Festgelegte.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich Grafana oder InfluxDB für Atlas Watch installieren?
Nein. Watch ist fest in Atlas eingebaut; ein separater Überwachungs-Stack ist nicht nötig. Prüfungen und Warnungen funktionieren sofort.
Wie erreichen mich Warnungen?
Kritische Befunde treffen sofort per E-Mail ein; nicht-kritische sammeln sich zu einer täglichen Zusammenfassung. E-Mail kann lokal versendet werden oder über einen eigenen SMTP-Server gehen. Benachrichtigungen sammeln sich außerdem in der Benachrichtigungszentrale im Panel.
Funktioniert es ohne Internet?
Ja. Watch läuft lokal auf dem Host; solange E-Mail lokal oder über einen eigenen SMTP-Server versendet werden kann, braucht es kein Internet.
Bombardiert mich dieselbe Warnung den ganzen Tag?
Nein. Kritische Warnungen haben einen intelligenten Cooldown; derselbe Befund erzeugt nicht immer wieder dieselbe E-Mail. Wiederholungen bleiben sichtbar, das Postfach läuft aber nicht voll.
Kann ich wählen, was überwacht wird?
Ja. Neben dem fertigen Prüfkatalog lassen sich eigene Schwellenwerte und Regeln definieren; welcher Befund kritisch ist und welcher in die Zusammenfassung gehört, ist frei festlegbar.
Ersetzt Watch ein Überwachungstool wie Pulse?
Unterschiedliche Aufgaben. Überwachungstools sind auf Dashboards spezialisiert; Watch ist der Wächter des Cockpits, das ohnehin verwaltet wird, es steht neben Updates, Speicher und Zugriff im selben Produkt. Ist Überwachung die Hauptaufgabe, ist ein dediziertes Tool sinnvoll; soll der Host von einem Ort aus verwaltet werden, ist Watch bereits da.

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